Ort Heilender Begegnung
im Tagungshaus Regina Pacis

duc in altum e. V., Leutkirch im Allgäu

Ort Heilender Begegnung
duc in altum e. V

    Herz-Jesu? Verstaubt und veraltet?

    Liebe Freunde von Regina Pacis,

    „Die Hütte brennt!“ Das ist nicht übertrieben, wenn wir den Blick auf die Kirche in Deutschland richten. Die einzelnen Themen brauche ich hier gar nicht zu erwähnen, die kennen die meisten. Seitdem ich in den Priester- und auch Diözesanrat unserer Diözese gewählt worden bin, sehe ich noch tiefer in Abgründe, Zerwürfnisse und Kampf mit harten Bandagen. Auch da will ich die verschiedenen Positionen gar nicht auflisten. Aber die Art und Weise des Umgangs, die mangelnde Bereitschaft Argumente zu diskutieren und sie auch zu hören und den anderen verstehen zu wollen, erschrecken mich. Katholisch heißt für mich immer, die Weite der unterschiedlichen Spiritualität und verschiedenen Ansätze kirchlicher Arbeit zu schätzen, auch wenn man sie manchmal nicht versteht oder sie für einen selber nicht passend sind. Jetzt zieht nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch in die Kirche die sogenannte „cancel culture“ ein. Also das Ausgrenzen und Boykottieren von Menschen anderer Meinung. Wer nicht der gleichen Meinung ist, muss weg oder wird abgekanzelt. Mein Beitrag zum Thema Erneuerung des Glaubens wurde sich zum Beispiel als „revanchistisches Geschwätz“ verbeten. Also wenig Argumente, viel Polemik. Viele wollen sicher das Beste für die Kirche oder zumindest für ihre Vorstellung von Kirche, haben aber einen anderen Werkzeugkasten dafür.

    Der Juni ist dem Herzen-Jesu geweiht (Videobeitrag am Schluss der Seite).
    Daher ermutige ich uns alle, als Beitrag zur Erneuerung der Kirche und einer wertschätzenden Gesprächskultur in Politik, Gesellschaft und Kirche die fünf Sühnesamstage zu halten, die die Muttergottes in Fatima erbeten hat. Fünf Monate lang immer am ersten Samstag im Monat zur Heiligen Messe zu gehen, zu beichten, zu kommunizieren, den Rosenkranz zu beten und eine Zeit der Anbetung zu halten - als Geschenk zur Erneuerung der Kirche, aber auch des eigenen Glaubensweges. Das könnte zum „Löschen der Hütte“ beitragen.

    Herz-Jesu? Verstaubt und veraltet?
    Ein Hinweis auf die Schlagerhitparade oder pure Sentimentalität? Die Litanei vom Herzen Jesu aus dem Gotteslob Nr. 564 hilft vielleicht zu einem Blickwechsel:

    „Herz Jesu, unendlich erhaben“
    Mit Herz ist hier nicht bloß das biologische Organ gemeint, sondern etwas Großes, Verehrungswürdiges, auf etwas Anderes verweisend.

    „Herz Jesu, du heiliger Tempel Gottes“
    Dort kann man also Gott begegnen, zu ihm nach Hause kommen, sich mit ihm treffen.

    „Herz Jesu, du Pforte des Himmels“
    Durchgang zum Ziel meines Lebens. Das Herz Jesu betrachten und das Ziel meines Lebens erahnen.

    „Herz Jesu, du Feuerherd der Liebe“
    Es heizt uns ganz schön ein, damit wir selber lieben können und einüben, die Liebe anzunehmen und zu leben.

    „Herz Jesu, du Quelle allen Trostes“
    Eine Ermutigung, ihm zu vertrauen und nicht dem Druck der Straße nachzugeben oder den Versprechungen von Politik, Wissenschaft und vermeintlichen Heilsbringern zu trauen.

    „Herz Jesu, du Rettung aller, die auf dich hoffen“
    Auf was setze ich meine Hoffnung? Impfung, Wissenschaft, Politik, Partner etc.? Die auf Christus hoffen und ihm vertrauen sind die Realisten dieser Welt.

    „Gütiger Gott, aus dem geöffneten Herzen deines Sohnes kommt die Fülle des Erbarmens“
    Was brauchen wir mehr?

    Papst Franziskus sagte einst in einer Predigt, das Allerheiligste Herz Jesu sei eine Quelle der Versöhnung für diese Welt voller Konflikte:
    „Wie sehr braucht doch die heutige Menschheit die Botschaft, die in der Kontemplation des heiligsten Herzens Jesu liegt. Es ist die einzige Quelle, aus dem der Mensch seine Reserven der Demut und des Verzeihens schöpfen kann, die er braucht, um die fürchterlichen blutigen Konflikte zu heilen. (...) Gott wollte dem Menschen zu seiner Rettung ein neues Herz schenken, nämlich das Herz Jesu, ein Meisterwerk des Heiligen Geistes, das im jungfräulichen Schoße seiner Mutter Maria zu schlagen begann und von einer Lanze am Kreuze durchbohrt wurde, wodurch es zur unerschöpflichen Quelle des ewigen Lebens wurde".

    Wir sind eingeladen daraus zu schöpfen und diese Quelle anderen zu erschließen.

    Herzliche Grüße und Segenswünsche
    Ihr P. Hubertus

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